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Ein Abschnitt endet...

Jetzt ist es so weit. Mein Freund hat Schluss gemacht. Letzte Woche Montag. Irgendwie war schon länger der Wurm drin, aber ich hab trotzdem immer gehofft, dass er es trotzdem nicht tun würde...

Woran es lag? Wahrscheinlich an viel zu vielen Faktoren.Meiner verkorksten Vergangenheit und den daraus resultierenden Problemen, wie etwa Stimmungsschwankungen, Heimweh, etc.
An seiner...Faulheit? Ja, ich denke das ist das richtige Wort. Ich hatte schon immer viel mehr Uni als er und musste nebenbei noch arbeiten und trotzdem war ich diejenige, die sich um den Haushalt gekümmert hat. Das hat natürlich viel Stoff für Streitereien gegeben.
Unser Sexualleben war auch ein ewiges Streitthema. Ihm war es nicht genug. Aber das hört man ja öfter.

Jedenfalls hab ich ihn an besagtem Morgen drauf angesprochen, weil ich schon gemerkt hatte, dass er die letzten Tage so komisch drauf war. Da hat er es mir dann gesagt.Da ist für mich eine Welt zusammengebrochen. In meinem Alter sollte man eigentlich noch nicht sagen, dass man mit einem das ganze Leben verbringen will, aber ich finde nach 5 Jahren Beziehung kann man das machen...und ich dachte wirklich, dass ich den Mann gefunden hätte, mit dem ich alt werden kann. Und der das auch mit mir will. So kann man sich täuschen.

Ich bin jetzt auf Wohnungssuche, da wir uns ja schon seit fast 4 Jahren eine Wohnung teilen. Und es ist gar nicht so leicht eine zu finden, da ja gerade das Semester angefangen hat, da suchen alle Studenten wie irre... Und ich mittendrin. Das ist anstrengend. Und dann auch noch mit unseren 3 Katzen, die ich aber mitnehmen werde. Denn noch einmal lasse ich ein Haustier nicht in meinem alten Zuhause zurück.

Die Wohnsituation im Moment ist...angespannt. Ich schlafe auf dem Sofa, obwohl er angeboten hat, dass ich auch das Bett haben könnte. Aber das will ich nicht. Wir essen zusammen, wir unterhalten uns auch ganz normal. Aber mittendrin fange ich dann doch an zu weinen. Obwohl ich mir echt Mühe gebe. Und wer nimmt mich dann in den Arm? Mein inzwischen Ex-Freund (hässliches Wort übrigens). Das kann doch echt nicht wahr sein. Dass ich mich bei eben dem Typen ausheule und anlehne, der ja dafür verantwortlich ist, dass es mir so dreckig geht. Aber irgendwie ist sonst niemand anders hier. Meiner Schwester habe ich es erzählt, aber als ob die mal auf die Idee kommen würde, mich zu besuchen mit ner Packung Eis oder sonst irgendwas.Viele andere wissen es auch noch gar nicht. Das will ich aber auch nicht. Ich hab keine Lust, immer so mitleidig gefragt zu werden, wie es mir geht. Ich will das alles einfach nur runterschlucken.

Wohnung finden. Sachen packen. Ausziehen. Gras wachsen lassen. Neu anfangen. Und ein langfristiges Ziel: Befreundet bleiben.

15.10.15 00:16, kommentieren

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Schönster Tag seit langem

Heute war ich endlich mal wieder mit meinem Hund draußen. Naja. Was heißt "mein" Hund. Als ich vor ein paar Jahren nach dem Tod meiner Mutter ausgezogen bin, musste ich ihn dort lassen. Das konnte ich meiner (Halb-)Schwester nicht antun.
Und wegen einiger Streitigkeiten in den 3 Jahren durfte ich ihn nicht so oft sehen, wie ich wollte. Aber jetzt, nach vielen langen Monaten, war es endlich mal wieder so weit und ich bin in mein altes Zuhause gefahren und konnte wundervolle zwei Stunden mit ihm im Wald verbringen. Ohne Leinenpflicht wäre es zwar schöner gewesen, aber was solls.
Der "Dicke" ist mein Ein und Alles. Meine Mutter und ich haben ihn zusammen erzogen. Als ich auszog war er gerade 1 1/2 Jahre, jetzt ist er schon 5 geworden. Und da wir uns so selten sehen, haben wir beide den Spaziergang heute sehr genossen.


Mit dabei war mein erster Freund. Das erste Mal waren wir zusammen, als wir beide 13 waren und dann noch einmal mit 15. Das erste Mal habe ich Schluss gemacht, weil...puh. Gute Frage. Zu jung gewesen? Aber das zweite Mal war definitiv wegen meiner Mutter. Sie mochte ihn nie. Weil er angeblich nicht gut genug für mich wär, sich mit zwielichtigen Gestalten treffen würde, etc. Leider ging er damals auch auf eine Sonderschule, was sie in ihrer Meinung natürlich nur bestärkte. Doch ich habe schon immer das Potential in ihm gesehen. Er hatte einfach leider das Pech, dass sein Vater ihn und seine Mutter früh verlassen hat und seine Mutter sich auch nicht gekümmert hat. Und ohne die richtige Förderung...naja.
Sie mochte ihn jedenfalls nicht. Mehr sogar. Und ich, die ich es meiner Mutter immer recht machen wollte (vor allem wegen der Krankheit) habe - dumm wie ich war - Schluss gemacht. Und jedes Mal wenn er und ich uns sehen (so 2x im Jahr), reden wir darüber, was wäre wenn. Wir sind uns einig: Wir wären noch zusammen. Er und ich sind wie geschaffen füreinander. Mancher mag das für jugendliche Naivität halten, oder eine kleine Liebelei, die man halt für die erste Liebe empfindet. Doch so ist das nicht. Das geht viel tiefer. Kann ich gerade nur schwer beschreiben. Er hatte zwar nach mir andere Freundinnen, ist ja schließlich auch schon 7 Jahre her, doch irgendwie war es nie das wahre. Und wenn ich meinen jetzigen Freund nicht abgöttisch lieben würde...


Gestern kam das neue SDP-Album raus. Kennt die einer? Ich liebe sie einfach. <3 So eine gute-Laune-Musik habe ich noch bei keiner anderen Band gehört.

2 Kommentare 24.5.15 01:04, kommentieren